E-Mobilität: My home is my Ladestation!

E-Mobilität: My home is my Ladestation!

In Österreich hat sich die Anzahl der neuzugelassenen Elektroautos inklusive Plug-In-Hybriden in den ersten fünf Monaten im Vergleich zum Vergleichszeitraum des Vorjahres mehr als verdoppelt. Fast 90 Prozent aller Elektroautonutzer laden ihr E-Fahrzeug zu Hause, doch gerade hier gibt es Handlungsbedarf. Der Bundesverband Elektromobilität (BEÖ) fordert einfachere Bewilligungen für Ladestationen zu Hause. Ein Elektroauto aufzuladen, ist leichter als man denkt. Man kann ein E-Fahrzeug unterwegs an einer (Schnell)Ladestation aufladen oder an einer Hochleistungs-Steckdose, genannt Wallbox, im eigenen Haus oder am Arbeitsplatz. Eine aktuelle Studie des Verkehrs Club Österreich (VCÖ) besagt, dass Österreichs Autofahrer/innen im Schnitt rund 34 Kilometer pro Tag zurücklegen. Gerade Stehzeiten eignen sich besonders gut für das Stromladen.
„Fast 90 Prozent aller Elektrofahrzeuge werden derzeit zu Hause aufgeladen, weniger als zehn Prozent tanken Strom’ unterwegs, knapp fünf Prozent nützen Schnell-Ladestationen“, so Jürgen Halasz, Vorstand des BEÖ.
Trotzdem tauchen immer noch offene Fragen auf: Wo kann ich mein Fahrzeug aufladen? Wie viele öffentliche E-Tankstellen gibt es in Österreich? Kann ich mein Auto auch zu Hause laden? Laden an der Wallbox „In der Regel sind bestehende Elektroinstallationen im privaten Bereich nicht für das Laden von E-Fahrzeugen ausgelegt“, sagt Jürgen Halasz. Daher ist es notwendig, auf speziell abgesicherte Wallboxen umzurüsten. „Aufgrund fehlender Leerverrohrungen und entsprechender Stromleitungen stellt das Nachrüsten den privaten Betreiber vor bauliche wie juristische Herausforderungen,“ weiß der Experte zu berichten. Gerade bei Bewilligungsverfahren zu Errichtung einer Wallbox in privaten Garagen oder auf Stellplätzen fehlen klare gesetzliche Regelungen. br> BEOe-Grafik E-Tankstellen br> BEOe-Infografik-Laden Grafik: © BEÖ Hier  geht es zur Presseinformation.