PROPAK 4.0  –  Digital in die Zukunft

PROPAK 4.0 – Digital in die Zukunft

7. Juni 2017 – „Wir müssen die Digitalisierung als Chance sehen“, sagt Georg-Dieter Fischer, Obmann PROPAK heute vor Journalisten in Wien. “Alles was digitalisiert werden kann, wird heute digitalisiert. Das gilt auch für die Herstellung von analogen Produkten wie Papier und Karton”. Der digitale Wandel durchdringt dabei alle Bereiche: Von der Produktion über die Vernetzung mit den Kunden und Lieferanten bis hin zu digitalen Geschäftsmodellen.

Digitaler Wandel

Produkte aus Papier und Karton sind vielfältig und jeder von uns kommt täglich mit ihnen in Berührung, ohne darüber nachzudenken, wie und wo diese produziert werden. Rund 100 Unternehmen der PROPAK entwickeln Verpackungen für Konsumgüter, veredeln Produkte durch Bedrucken und Beschichten und kombinieren diese mit anderen Werkstoffen wie Aluminium, Kunststoff und Metall. Ob Hygieneartikel, Tragtasche, Medikamentenschachtel, Getränkekarton, Spielkarte, Etikett oder Zigarettenpapier – allen gemeinsam sind mmodernster Produktionsverfahren.

PROPAK 2016: Licht und Schatten

„Allgemein zeigte die Wirtschaft 2016 eine moderate Entwicklung“, so Fischer. Während sich die Dynamik in den USA leicht beschleunigte, blieb das Wachstum in Europa unverändert auf niedrigem Niveau. „Auf dem Heimmarkt erlebte unsere Branche im Jahr 2016 bei Umsatz und Ergebnis viel Licht und ein wenig Schatten!“ Die Verkaufszahlen weisen einen leichten Rückgang auf (-1,8 Prozent) – bei einem wertmäßigen Rückgang von -1.7 Prozent auf 2,17 Mrd. Euro. Der Export ist hingegen leicht angestiegen. 2016 wurden 712.000 Tonnen (+1,1 Prozent) an Produkten aus Papier und Karton im Wert von 1,58 Mrd. EUR (+1,7 Prozent) exportiert. Die Exportquote der Branche stieg wertmäßig auf 73 Prozent. „Der Export ist weiterhin eine große Stütze für unseren Betriebe“, so Fischer. Allerdings wird sich der hohe Preis- und Kostendruck weiter fortsetzen. „Für 2017 erwarten wir keine grundlegende Änderung, es sollte jedoch ein leichtes Plus beim Wachstum vvon 1,0 Prozent erreichbar sein“, so Fischer.

PROPAK Trendtag 2017

PROPAK setzt als Branchenvertretung auf Bewusstseinsbildung und Information: Der 7. November steht daher ganz im Zeichen der Digitalisierung. Unter dem Motto ‚PROPAK 4.0’ lädt Obmann Georg Fischer zum exklusiven Branchenevent nach in die Wolke 19 nach Wien. Die Keynote hält Wilfried Sihn, Professor an der TU Wien. Weitere Impulsvorträge kommen von Valerie Höllinger, Geschäftsführerin BFI Wien und Robert Rosellen, Microsoft Österreich.

Mehr Informationen hier zu den Fotos des Pressegesprächs © LudwigSchedl (Dropbox)

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