Arval-Fuhrpark-Studie 2017: Trends bei Firmenautos

Arval-Fuhrpark-Studie 2017: Trends bei Firmenautos

21. Juni 2017 – Fuhrpark-Manager blicken optimistisch in die Zukunft. Das ergab eine aktuelle Umfrage von Arval unter 300 österreichischen Unternehmen. Sie gehen davon aus, dass ihre Flotten wachsen werden, bei der Finanzierung bevorzugen sie vor allem Finanzierungsleasing, und E-Fahrzeuge werden zunehmend ein Thema. “Unternehmen sehen sich derzeit mit großenVeränderungen für ihren Fuhrpark konfrontiert: die Diskussion um Dieselautos, das Aufkommen von alternativen Antrieben (E-Mobilität), Telematik-Lösungen sowie autonomes Fahren“, sagt Gwénael Cevaer, Managing Director des Full-Service-Leasing Anbieters Arval Österreich.

Fuhrparks sind Chefsache

Die Entscheidung über die Finanzierung von Firmenfahrzeugen ist – nicht zuletzt auf Grund der Dominanz von kleinen Unternehmen in Österreich – meist Chefsache. 82 Prozent der befragten Unternehmen mit bis zu 99 Mitarbeitern hat durchschnittlich drei Fahrzeuge in der Garage stehen. Bei großen Unternehmen ab 100 Beschäftigten sind es im Schnitt 43 Fahrzeuge. Lieferwagen sind für ein Drittel der Befragten relevant. 18 Prozent setzen (auch) LKWs in ihrem Fuhrpark ein.

Österreich: Finanzierungs-Leasing vor Kauf

Die befragten Unternehmen erwarten, dass ihre Flotte in den nächsten drei Jahren leicht wachsen wird. Finanziert werden die Firmenautos am häufigsten über Leasing (59%) oder Kauf (52%), Kredite werden nur in Ausnahmefällen gewählt (10%). Beim Leasing dominiert in Österreich eindeutig das reine Finanzierungs-Leasing, nur fünf Prozent der befragten Unternehmen nutzen Full-Service-Leasing, eine Leasingform die in Europa längst Standard ist, wie eine Studie des Corporate Vehicle Observatory aus dem Jahr 2016 in 12 Ländern zeigt.

Interesse an alternativen Antrieben steigt

Die Unternehmen wurden auch zu ihrer Einstellung zu alternativen Antrieben befragt. Jedes dritte Unternehmen in Österreich plant, in den kommenden drei Jahren alternative Antriebe einzusetzen. Derzeit haben lediglich fünf Prozent ein Elektroauto oder Hybrid-Fahrzeug im Fuhrpark. “Wir spüren ein verstärktes Interesse der Unternehmen an E-Mobility, allerdings entscheiden sich die meisten noch aufgrund begrenzter Reichweiten und mangelhafter Infrastruktur für einen Verbrennungsmotor“, so Gwénael Cevaer.

G. Cevaer, Arval

Die Fuhrpark Studie 2017 beruht auf einer Erhebung im Auftrag von Arval Österreich unter 300 Unternehmen mit Fuhrpark in Österreich. Das Corporate Vehicle Observatory (CVO) ist ein unabhängiges Forschungszentrum, das 2002 von BNP Paribas und Arval gegründet wurde. Es ist in 15 Ländern tätig und bringt jährlich das “CVO Fuhrpark-Barometer 2016“ heraus, bei dem knapp 3.000 Fuhrparkmanager in zwölf europäischen Ländern befragt werden. ARVAL ist weltweit führend im herstellerunabhängigen Full-Service-Leasing und wurde 1989 als 100%ige Tochter der BNP Paribas Gruppe gegründet. Hier geht’s zur Website