E-Mobilität in Österreich: Anreize statt Verbote

E-Mobilität in Österreich: Anreize statt Verbote

31. Juli 2017 – Nach Frankreich wollen nun auch die Briten Benzin- und Dieselautos auslaufen lassen. Österreich setzt auf eine freiwillige Abkehr. “Wir setzen auf Anreize statt Verbote,”sagt Bundesminister Jörg Leichtfried im ORF-Interview und verweist auf das vor wenigen Monaten zusammen mit dem Infrastrukturministerium geschnürte Paket zur Förderung der Elektromobilität. Bis Ende 2019 stehen dafür 72 Millionen Euro zur Verfügung. Die Zulassungszahlen in den Monaten seit Ausschüttung der Kaufprämie Anfang März zeigten, dass die Anreize wirken.

Flächendeckende Ladeinfrastruktur in Österreich

“Unser Ziel ist, dass ab 2030 nur mehr abgasfreie Autos neu angemeldet werden. Jeder Autofahrer und jede Autofahrerin soll den Alltag auch mit einem E-Auto gut bewältigen können. Dafür wollen wir die Voraussetzungen schaffen, etwa mit flächendeckenden E-Ladestationen in ganz Österreich,” sagte Verkehrsminister Jörg Leichtfried (SPÖ) dem STANDARD. Nach der der erfolgreichen Einführung der österreichweiten Roaming-Plattform für E-Mobilität im April diesen Jahres arbeitet der BEÖ konsequent an der Weiterentwicklung des flächendeckenden Ladenetzes in Österreichs. Derzeit gibt es rund 1.500 E-Ladepunkte, bis Ende 2017 werden es 2.000 sein“, so Roland Ziegler, Sprecher des BEÖ.

BEÖ: Wir machen Österreich e-mobil

Die elf Energieversorger des Landes, zusammengefasst im Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ), werden in den nächsten Monaten und Jahren weitere E-Ladepunkte errichten und darüber hinaus attraktive E-Mobilitäts-Angebote für ihre Kunden bieten. Mehr Informationen über E-Mobilität hier oder vie Twitter @bv_elektromobil

Roland Ziegler in der ZIB © P.Sitte