PROPAK 4.0: Fit für den digitalen Wandel

PROPAK 4.0: Fit für den digitalen Wandel

8. November 2017 – Darüber sind sich die Experten einig. Der private Alltag ist längst digital: Wir kaufen online ein, kommunizieren über Messenger und nützen Streamingdienste für Musik und Filme. Der Wirtschaft bietet die Digitalisierung enorme Chancen: Prozesse lassen sich automatisieren, Innovationen schneller auf den Markt bringen und neue Geschäftsmodelle leichter skalieren.

Digitale (R)Evolution „Die digitale (R)Evolution treibt auch die industriellen Hersteller von Produkten aus Papier und Karton voran.“ Mit diesen Worten begrüßte PROPAK-Obmann Georg-Dieter Fischer mehr als 100 Teilnehmer/innen am Trendtag 2017 in der Wolke 19 in Wien. Dieser stand heuer ganz im Zeichen von Industrie 4.0, Arbeitsmarkt und Datensicherheit.

PROPAK_Trendtag © M. Draper

Digital. Vernetzt. Innovativ. In seiner Keynote sprach Robert Rosellen von Microsoft Österreich über die zunehmende Bedeutung von sicheren Cloudlösungen für Unternehmen und die Gefahr von Cyberkriminalität. Wilfried Sihn, Professor an der TU Wien und Geschäftsführer von Fraunhofer Austria, wies in seiner Keynote darauf hin, dass „Daten, das neue Öl der Wirtschaft sind” und Digitalisierung keinesfalls nur eine Sache der großen Unternehmen sei, vielmehr “müssen auch die KMU die Chancen rechtzeitig erkennen.“

PROPAK_TRENDTAG_SIHN © M. Draper

Studie: Industrie 4.0 in der PROPAK Wie fit PROPAK-Unternehmen für die digitale Transformation, beantwortete Herwig Schneider, IWI-Geschäftsführer in seiner brandneuen Studie ‘PROPAK 4.0′. 70 Prozent der Unternehmen der PROPAK befassen sich bereits mit Industrie 4.0 – Sie bieten Produkte an, die über Zusatzfunktionalitaten verfügen und vernetzt sind.

PROPAK_TREND17_HOLOLENS © M. Draper

Digitale Skills sind entscheidend Smart Factory wird als ständiger Prozess beschrieben – auch wenn „viele erst feststellten, dass sie bereits Elemente davon installiert hatten“, so Schneider. 70 Prozent der Unternehmen glauben, dass durch die Digitalisierung eine Reduzierung der Losgrößen möglich ist. Und 90 Prozent gehen davon aus, dass der Einfluss von Industrie 4.0 auf die Prozesse im Unternehmen in den nächsten fünf Jahren stark steigen wird. Externe Dienstleistungen sind für die Umsetzung von Industrie 4.0 gleichermaßen entscheidend wie Fachkräfte mit Digital-Know-how. Entscheidend ist, so Studienautor Schneider, „dass die Beschäftigten bereit sind, die Weiterbildung anzunehmen und anzuwenden“.

White iPad MockUp

Smart Products – Smart People Der PROPAK Trendtag endete mit einer hochkarätigen Diskussionsrunde, moderiert von Sandra Baierl (KURIER) und einem optimistischen Ausblick von PROPAK-Obmann Fischer: „Wir müssen die Digitalisierung als Riesenchance sehen. Wer sich bereits heute diesen Veränderungen stellt, wird auch morgen erfolgreich sein!“ Fotos © Martina Draper | Konzept und Organisation: com_unit Mehr Infos hier Hier geht’s zur Fotogalerie: