atempo wächst: Erfolgreich im Social Business

atempo wächst: Erfolgreich im Social Business

12. September 2014 – Wir möchten eine Gesellschaft, in der alle Menschen gleichberechtigt miteinander leben, lernen und arbeiten können, so die Geschäftsführer von atempo, Walburga Fröhlich und Klaus Candussi. aatempo gilt als Vorreiter für Social Franchise im deutschsprachigen Raum. Um eine soziale Idee zu verbreiten, setzt atempo auf Social Franchise. Im Netzwerk arbeiten 15 Partner in Deutschland und Österreich zusammen; bis Ende 2015 werden es 30 Partner sein. Die beiden Geschäftsführer Walburga Fröhlich und Klaus Candussi sind überzeugt: „Menschen mit Behinderung brauchen eine Ausbildung und einen Arbeitsplatz, der ihren Fähigkeiten entspricht.“ Die von atempo entwickelte Übersetzungsmethode „capito“ bringt komplizierte Texte in verständliche Sprache – TÜV Austria geprüft und von Menschen mit Lernschwierigkeiten für verständlich befunden. Ein weiteres Angebot ist „nueva“. Hier wird die Qualität von Wohn- und Ausbildungshäusern und Werkstätten überprüft. Das Besondere an diesem Angebot: Für die Beratungsleistungen werden Menschen mit Behinderung zu Fachkräften (EvaluatorInnen) ausgebildet. atempo vergibt für die Markenrechte Linzenzen, bildet Partner und Mitarbeiter/innen aus und sorgt für einheitliche Qualitätsstandards. Gemeinsam mit Netzwerk-Partnern in Deutschland und Österreich schuf das Sozialunternehmen so mehr als 50 hochwertige Arbeitsplätze für Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung. Vor kurzem eröffnete atempo mit dem Social Franchisepartner autArK Soziale Dienstleistungs GmbH. capito in Kärnten-Osttirol. Jetzt soll das erfolgreiche Social Franchise-Modell in Deutschland ausgebaut werden.

Geschäftsmodell Social Franchise

Vor kurzem nahm der 15. Partnerbetrieb in Hamburg seine Arbeit auf. Bis Ende 2015 soll das Franchise-Netzwerk auf 30 Partner anwachsen. Mit jedem neuen Partner entstehen bis zu zehn neue Arbeitsplätze. Von 2012 bis Juli 2014 konnten insgesamt 153 neue Arbeitsplätze, ein Drittel davon für Menschen mit (Lern-) Behinderung, geschaffen werden. Das Geschäftsmodell Social Franchise lohnt sich für die Partnerunternehmen. In zwei Jahren wurden über 50.000 Seiten Text in leicht verständlicher Sprache produziert, rund 500 Einrichtungsangebote evaluiert und über 5.500 Menschen mit Behinderung befragt. 2013 erwirtschafteten atempo und seine Partner in Deutschland und Österreich gemeinsam rund 3,5 Mio. Euro. Mehr unter www.atempo.at

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