|   03.03.2026

BEÖ: Vorrang für E-Mobilität

Die Elektromobilität in Österreich wächst rasant und damit steigt auch der Bedarf an flächendeckender Ladeinfrastruktur. BEÖ‑Vorsitzender Andreas Reinhardt wirft einen Blick in die Zukunft.

Die E-Mobilität entwickelt sich in Österreich sehr positiv. Förderprogramme und der starke Ausbau der Ladeinfrastruktur zeigen Wirkung. Für die Menschen wird das Laden einfacher und verlässlicher. Der BEÖ trägt dazu bei, den flächendeckenden Ausbau vorantreiben, auf hohe Qualität zu achten und E-Mobilität als selbstverständlichen Teil des Alltags zu etablieren.

Das Jahr 2025 markierte einen Meilenstein: In der EU wurden erstmals mehr batterieelektrische Fahrzeuge neu zugelassen als klassische Benziner. Dieser strukturelle Wandel zeigt, dass E-Mobilität nicht mehr Zukunftsversprechen, sondern Realität ist, auch in Österreich, wo Förderprogramme wie eMove Austria und der Ausbau der Ladeinfrastruktur sichtbar Wirkung zeigen.

Rund 260.000 elektrisch betriebene Pkw (BEV) sind hierzulande unterwegs, knapp 36.000 öffentliche Ladepunkte machen emissionsfreie Mobilität im Alltag möglich. Die Unternehmen im BEÖ haben in den vergangenen Jahren massiv in das größte zusammenhängende Ladenetz Österreichs investiert und treiben den Ausbau von Schnellladeinfrastruktur weiter voran.

Ladeinfrastruktur dort, wo E-Fahrzeuge stehen. Rund 80 Prozent der Ladevorgänge finden dort statt, wo das E-Auto länger steht, in Garagen, bei Supermärkten oder betrieblichen Parkgaragen. Dort muss Laden einfach möglich sein. Foto © LINZ AG

Im Wohnbau sollten Bauträger verpflichtet werden, ausreichend dimensionierte Hausanschlüsse, Kabelwege und Platz für Verteilschränke von Beginn an mitzudenken. Foto © illwerke vkw / studio 22

Foto © com_unit/Halada

Die nächste Ausbaustufe der E-Mobilität wird durch Digitalisierung entschieden. Smart Charging passt den Ladevorgang an die Verfügbarkeit erneuerbarer Energien und die Netzauslastung an, reduziert Lastspitzen und senkt Kosten. Dynamic Pricing setzt Preissignale, damit dann geladen wird, wenn viel Wind- oder Sonnenstrom im Netz ist.

Noch mehr Potenzial bietet bidirektionales Laden: Bidirektionales Laden bedeutet, dass E-Autos nicht nur Strom aus dem Netz ziehen, sondern auch Energie zurückgeben. Das Auto wird so zu einem mobilen Energiespeicher, der Strom in das Haus einspeisen kann. Illustration © MOON Power

Die Zukunft fährt elektrisch! Jetzt liegt es an uns, mit mutigen Investitionen und einem verlässlichen Rechtsrahmen E-Mobilität noch schneller Realität werden zu lassen. Andreas Reinhardt ist Vorsitzender des Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ). Foto © BEÖ/BREITBILD Austria. Lesen Sie den gesamten Gastbeitrag von Andreas Reinhardt hier.

Aktuelle Statistiken und Fakten zu E-Mobilität in Österreich finden Sie hier.

Diesen Beitrag teilen

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

|   27.01.2026
e-vo eMobility GmbH positioniert sich als österreichischer Technologie-Spezialist für …