EU-Galileo-Satellite Nicole sendet Daten aus dem All

EU-Galileo-Satellite Nicole sendet Daten aus dem All

13. Dezember 2017 – Im Jahr 2012 hat com_unit im Auftrag der EU-Kommission einen Zeichenwettbewerb ausgeschrieben. Kinder zwischen 9 und 11 waren aufgerufen ein Bild zum Thema Weltall zu zeichnen. Nicole aus Murau in der Steiermark gewann diesen Wettbewerb. Franz Viehböck, bisher einziger Österreich im Weltall, überreichte ihr damals ein Modell des nach ihr benannten Galileo-Satelliten. Am 12. Dezember 2017 war es nun so weit. Pünktlich um 19:36 MEZ startete die Trägerrakete Ariane-5 vom europäischen Raumflughafen Kourou in Französisch-Guayana mit vier Galileo-Satelliten an Bord. Mit dabei Galileo-Satellite Nicole.

Winkler_Viehboeck_GalileoPreis © com_unit/Rambauske

Technologie aus Österreich an Bord

„Mit Galileo entwickelt Europa ein eigenes GPS-System, das rund um die Uhr Navigationsdaten liefert“, erklärte Weltraumminister Jörg Leichtfried und wünschte der jüngsten Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA viel Erfolg. Galileo ist Europas Antwort im Bereich Satellitennavigation. Das Infrastrukturministerium, das seit 2014 auch ein Weltraumministerium ist, finanziert Programme der EU-Weltraumorganisation ESA mit und ermöglicht dadurch österreichischen Betrieben eine Teilnahme an ESA-Missionen. So stammen etwa die Treibstoffleitungen oder auch Ventile für den Flüssigantrieb der Trägerrakete Ariane 5 von heimischen Unternehmen.

Fotos: com_unit | Rambauske | ESA | Quelle: bmvit INFOTHEK

Galileo Satellit © ESA