PROPAK: Smart Work. Smart Products. Smart People.

PROPAK: Smart Work. Smart Products. Smart People.

6. Juni 2018 – Das Jahrzehnt der Digitalisierung ist angebrochen und auch die industriellen Hersteller von Produkten aus Papier- und Karton ‘sind bereit für die Zukunft’, sagt Georg-Dieter Fischer, Obmann des Fachverbandes PROPAK. Rund 100 Unternehmen veredeln in Österreich Jahr für Jahr mehr als eine Million Tonnen Papier und Karton zu hochwertigen Produkten, wie etwa Verpackungen für Lebensmittel und Medikamente, Etiketten, die Produktfälschungen aufzeigen, Verpackungen aus Wellpappe für den E-Commerce bis hin zu Papierwaren, die in der Schule und im Büro täglich verwendet werden. All diese Produkte werden in modernen Produktionsstätten (Smart Factories) in Österreich erzeugt.

Pressconference  © Ludwig Schedl
Noch nie fiel es den Unternehmen in Österreich so schwer, geeignetes Personal zu finden. „71 Prozent der PROPAK Unternehmen weisen derzeit unbesetzte Stellen auf“, sagt Herwig Schneider vom Industriewissenschaftlichen Institut. Demgegenüber zeigt sich ein Trend in Richtung höherer Qualifikationsniveaus. Während sich der Anteil der UniversitätsabsolventInnen am gesamten Personal seit 2012 nahezu verdreifacht hat, ist der Anteil der FacharbeiterInnen ohne Lehrabschlussprüfung um mehr als die Hälfte rückläufig. Insbesondere die Nachfrage nach Kompetenzen im IT-Bereich steigt. Aber auch Social Skills, allen voran Flexibilität, Teamfähigkeit und Problemlösungskompetenz sind gefragt.
PROPAK_PK_Schneider © Ludwig Schedl
Mach’ den Master in Packaging!
Die Unternehmen müssen erfinderischer werden, um jedes Potenzial zu nutzen. Deshalb ist Aus- und Weiterbildung ein zentrales Anliegen der PROPAK. Mit dem Bildungsforum haben die Unternehmen der Branche einen kompetenten Partner an ihrer Seite, der sie dabei tatkräftig unterstützt. Jährlich werden über 600 Stunden Ausbildungen, Kurse und Lehrgänge angeboten. Darüber hinaus ist der Fachverband seit 2015 Mit-Initiator des Bachelor-Studiums Verpackungstechnologie und des mit Herbst 2018 beginnenden berufsbegleitenden Master-Studiums ‚Packaging Technology and Sustainability’ an der FH Campus Wien. Übrigens das erste berufsbegleitende Masterstudium in der DACH-Region, das sich mit der Querschnittsmaterie Verpackungstechnologie befasst.
PROPAK_PK_Fischer © Ludwig Schedl
PROPAK 2017: Es ist nicht alles Gold, was glänzt
Der Blick auf die PROPAK Bilanzzahlen 2017 zeigen im Geschäftsjahr 2017 eine positive Entwicklung: Auf dem Heimmarkt Österreich erzielte die Branche ein Plus von +7,5 Prozent (in Tonnen). Wertmäßig betrug der Zuwachs aber „nur“ +3,5 Prozent auf 2,25 Mrd. Euro. In Verbindung mit massiv gestiegenen Rohstoffkosten hatte die Branche mit einer klaren Wertschöpfungsthematik zu kämpfen. Zwei Drittel der Unternehmen erzielten 2017 Ergebnisse, die bestenfalls gleich wie 2016 waren. Der Anteil der Exporte ist 2017 leicht angestiegen (+ 2%). Die Exportquote der Branche beträgt damit wertmäßig 74 Prozent. Insgesamt wurden 745.000 Tonnen (+4,6 %) an Produkten aus Papier und Karton im Wert von 1,67 Mrd. EUR (+5,6 %) exportiert. Der Export ist und bleibt weiterhin eine große Stütze für den Industriesektor.
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