Arval: Die vier wichtigsten Trends im Fuhrpark

Arval: Die vier wichtigsten Trends im Fuhrpark

Der Mobilitätsanbieter Arval hat für sein jährliches Fuhrpark Barometer 5.600 Flottenmanager in 20 Ländern nach den wichtigsten mittel- und langfristigen Trends bei Fuhrparks befragt. Interesse an E-Fahrzeugen und alternativen Mobilitätslösungen steigt, Leasing als Finanzierungsmethode gewinnt an Bedeutung. Der trend berichtet.

Trend 1: Dieselanteil wird in den nächsten drei Jahren deutlich sinken

Österreichs Flotten haben traditionell einen hohen Anteil an Dieselfahrzeugen. Derzeit liegt dieser bei über 80 Prozent. Doch dieser Anteil könnte radikal sinken. „Überraschend ist für uns, dass Unternehmen in den nächsten drei Jahren den Dieselanteil auf 52 Prozent senken wollen“, so Brigitte Becksteiner-Bichler, Commercial Director von Arval Österreich. Allerdings zeigt das Fuhrpark Barometer deutliche Unterschiede je nach Unternehmensgröße: kleine Unternehmen scheinen stärker vom Diesel abhängig zu sein. In drei Jahren wollen von diesen noch 61 Prozent der befragten Dieselmodelle nutzen.

Brigitte Becksteiner-Bichler, Commercial Director Arval Austria: „Immer mehr Unternehmen entscheiden sich für Leasing als Finanzierungsmethode, denn diese Lösung erfordert keine Anzahlungen oder größere Investitionen.“
Foto © com_unit | Ludwig Schedl

Trend 2: Alternativen zum Auto werden wichtiger

Österreich ist anderen europäischen Ländern bei alternativen Mobilitätslösungen voraus: 72 Prozent der Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern mindestens eine alternative Mobilitätslösung an. In Europa liegt der Durchschnitt bei 61 Prozent. In Österreich ist die Kombination von Auto mit öffentlichen Verkehrsmitteln beliebt. Kurzfristig sehen wir aufgrund der Corona-Krise aber einen Rückgang bei der Nutzung von Öffis, da für viele derzeit die individuelle Mobilität die beste Option ist, um sich sicher fortzubewegen.

Trend 3: Leasing-Anteil steigt

Der Autokauf ist für Österreichs Fuhrparkmanager nach wie vor die beliebteste Finanzierungsmethode (40 Prozent). „In Österreich finanzieren die Firmen traditionell ihre Autos selbst“, so Becksteiner-Bichler. 30 Prozent der Unternehmen nutzen derzeit Finanzierungsleasing, während nur 24 Prozent ihre Flotte mit Operating-Leasing finanzieren. Laut Umfrage zeichnet sich ein Trend zu einem höheren Leasing-Anteil ab. Durch die Corona-Krise geht es den Unternehmen vor allem darum, kurzfristig eine höhere Liquidität zu schaffen. Das ist nicht nur durch klassisches Leasing möglich, sondern noch stärker beim Full-Service Leasing.

Trend 4: Bei Telematik sind Österreichs Unternehmen zögerlich

Österreich liegt beim Einsatz von Telematik deutlich hinter dem europäischen Durchschnitt zurück. Nur 25 Prozent der österreichischen Unternehmen setzen diese Technologie für ihre Flotte ein, im Vergleich zum europäischen Durchschnitt von 33 Prozent. KMU sind dabei besonders zurückhaltend, während größere Unternehmen zu einem Drittel Telematik-Lösungen in der Flotte verwenden.

Über das Fuhrpark Barometer 2020

Das Arval Mobility Observatory ist die Wissens- und Forschungsplattform von Arval. Das diesjährige Fuhrpark Barometer wurde zwischen Januar und März 2020 erhoben. Befragt wurden insgesamt 5.600 Flottenmanager aus 20 Ländern, davon 249 aus Österreich. Das Fuhrpark Barometer untersucht mittel- und langfristige Mobilitätstrends. Die Ergebnisse lesen Sie hier.

Arval wurde 1989 als 100%ige Tochter von BNP Paribas gegründet und hat sich auf Full-Service-Leasing spezialisiert. Das Unternehmen ist derzeit in 29 Ländern mit rund 7.000 Mitarbeitenden vertreten. Die Leasingflotte von Arval umfasst 1.193.910 Leasing-Fahrzeuge weltweit. www.arval.at