Corona-Krise: Arval unterstützt Flottenbetreiber

Corona-Krise: Arval unterstützt Flottenbetreiber

Die Auswirkungen der Coronavirus-Krise sind auch im Fuhrpark-Management spürbar. Das Magazin firmenwagen sprach mit Brigitte Becksteiner-Bichler von Arval Austria, über die aktuelle Situation und die derzeitigen Herausforderungen für Firmenflotten-Betreiber.

„Jetzt geht es vor allem darum, die Mobilität der Kunden zu erhalten und den Unternehmen Erleichterung bei ihrer Liquidität zu verschaffen.“ Brigitte Becksteiner-Bichler, Commercial Director bei Arval Österreich

Arval muss gezwungenermaßen – wie viele andere Unternehmen auch – auf Sparbetrieb schalten. Wie wird die Organisation im Unternehmen auf ganz praktischer Ebene fortgeführt? Bzw. welche Notmaßnahmen hat die Geschäftsführung als erstes ergriffen, um den Betrieb dennoch halbwegs reibungslos durch die Krise zu führen?

Brigitte Becksteiner-Bichler: Wir arbeiten beinahe zu 100 Prozent aus dem Home Office. Die Anwesenheit in unserem Büro ist auf ein absolutes Minimum reduziert. Das gilt sowohl in Österreich wie an den Arval-Standorten weltweit. Die IT- und Digital-Teams haben dafür in kürzester Zeit Beeindruckendes geleistet. Unsere Business Teams sind bestmöglich geschützt und können sich auf ihre Aufgabe konzentrieren. Jetzt geht es darum, Kunden und Partner in diesen herausfordernden Zeiten bestmöglich zu unterstützen, Fahrer und Fahrzeuge mobil zu halten.

„Wenn Service-Intervalle aufgrund von nicht verfügbaren Werkstätten-Terminen überzogen werden müssen, bitten wir unsere Kunden, sich bei unserem Driver Desk unter 0800/291944 zu melden. Wir finden eine Lösung.“ Brigitte Becksteiner-Bichler, Arval Österreich

Aufgrund der Schließung eines Großteils der Händler und des Gebrauchtwagenplatzes musste Arval alle Fahrzeugauslieferungen und -rücknahmen bis auf weiteres einstellen. Zeigten sich Kunden bereits verärgert über diese Maßnahme? Wie war das bisherige Feedback?

Becksteiner-Bichler: Der Großteil der Kunden versteht, dass sich derzeit alle Marktteilnehmerinnen und Marktteilnehmer in einer schwierigen Situation befinden und zeigt Verständnis. Auf die derzeitige Situation hat Arval rasch reagiert und bereits ein Covid-19-Maßnahmenpaket entwickelt, das über alle Länder hinweg ausgerollt wird. Primär geht es darum, einerseits die Mobilität der Kunden zu erhalten und andererseits den Unternehmen kurzfristig Erleichterung in Bezug auf ihre Liquidität zu schaffen. Konkret gehen wir schon aktiv auf die Kunden zu und planen mit ihnen, wahrscheinlich auftretende Lieferverzögerungen aufzufangen und bestehende Verträge zu verlängern.

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Mit welcher Dauer des Ausnahmezustandes rechnet Arval Austria? 

Becksteiner-Bichler: Das ist eine Frage, die alle beschäftigt und wo wir alle darauf warten, welche Entscheidungen und Anordnungen die offiziellen Stellen und Experten setzen werden. Egal wie lange es dauert, wir werden unseren gewohnten Service weiter beibehalten.

Das vollständige Interview mit Brigitte Becksteiner-Bichler können Sie hier nachlesen.

Über Arval

Arval wurde 1989 als 100%ige Tochter von BNP Paribas gegründet und hat sich auf Full-Service-Leasing spezialisiert. Das Unternehmen ist derzeit in 29 Ländern mit rund 7.000 Mitarbeitenden vertreten. Die Leasingflotte von Arval umfasst 1.193.910 Leasing-Fahrzeuge weltweit. www.arval.at