E-Mobilität: Österreichs größtes Ladenetz wächst weiter

E-Mobilität: Österreichs größtes Ladenetz wächst weiter

3. September 2018 – Alle 30 Kilometer eine E-Ladesäule. Österreichs größtes Ladenetz für E-Mobilität umfasst derzeit rund 3.000 öffentliche Ladeanschlüsse zwischen Wien und Bregenz – und es werden täglich mehr. Elf führende Energieunternehmen verbinden ihre Ladestationen zu einem flächendeckenden E-Ladenetz und leisten damit einen wichtigen Beitrag für eine klimafreundliche Mobilität.

Ladestation © Wien Tanke

Die Steckdose braucht man Zuhause

Bis zum Jahr 2030 soll Österreich einen weitgehend CO2-neutralen Verkehrssektor erreichen. Damit dieses ambitionierte Ziel erreicht werden kann, setzt sich der BEÖ neben dem öffentlichen Ladenetz auch für den Ausbau der privaten Ladestationen ein. „Am praktischsten wäre ein Ladeanschluss für das E-Auto direkt am Wohnort“, sagt Roland Ziegler, Sprecher des Bundesverband elektromobilität Österreich. Doch was für private Hausbesitzer relativ einfach machbar ist, kann für jene, die in einer Wohnung leben, fast unmöglich sein. Vor allem dann, wenn es sich um ein Mehrparteienhaus oder eine Wohneigentümergemeinschaft handelt. „Ohne Zustimmung aller Eigentümer geht meist gar nichts“.

Modernisierung des Wohnrechts notwendig

„Ähnlich wie der Zugang zu Internet erleichtert wurde, ist es jetzt notwendig, das Wohnrecht einem Modernisierungscheck zu unterziehen. Aus Sicht des BEÖ sind daher raschest rechtliche Änderungen notwendig. „Die Nachrüstung einer privaten Ladeinfrastruktur muss im Wohnungseigentums- und im Mietrechtsgesetz einfacher werden, damit der Umstieg auf Elektromobilität gelingen kann“, so Ziegler.

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