Eisenstädter Gespräche: Quo vadis (Nord)Burgenland?

23. Mai 2016 – Das Nordburgenland gilt als eine der am stärksten wachsenden Regionen Österreichs. Esterhazy unterstützt diese Aufwärtsbewegung u.a. durch die Entwicklung hochwertiger Immobilien. Ökologische und gesellschaftliche Aspekte stehen dabei im Vordergrund. Eisenstadt soll als das Kultur- und Tourismuszentrum des Pannonischen Raumes positioniert werden. Mehr als 80 Immobilienfachleute folgten Mitte Mai der Einladung von Esterhazy in das Kalandahaus nach Trausdorf, nahe Eisenstadt. Michael Neubauer, Chefredakteur des ImmoFokus führte durch die Veranstaltung und die anschließende Podiumsdiskussion. „Eisenstadt profitiert stark vom Austausch der Großstadt und des ländlichen Raumes“, ist Stefan Ottrubay, Gastgeber des Abend und Direktionsrat der Esterhazy-Stiftungen überzeugt. Doch nur Natur anzubieten, reiche heute nicht mehr aus. „Der Gast von heute will aus einem vielfältigen Angebot wählen können. Das Nord-Burgenland muss attraktiver werden, so Ottrubay. Dass gerade das Nord-Burgenland enormes Potential habe, bestätigte Immobilienprofi Thomas Malloth in seinen Ausführungen. „Ich habe schon vor zwei Jahren gesagt: Hier muss man investieren.“ Für viel Diskussionsstoff sorgte Marktforscher Andreas Kreutzer, Gesellschafter von KFP Consulting mit seiner aktuellen Tourismusstudie. „Wir haben zum ersten Mal die wirtschaftliche Bedeutung der Nächtigungstouristen und der Ein-Tages-Touristen untersucht. Der Tourismus boomt. Doch, so Kreutzer, „Es sind nur Tagestouristen. Die kommen her, kaufen ein, und dann sind sie wieder weg“. Nächtigungen? Fehlanzeige. „Wo sollen sie auch? Es gibt, abgesehen von 4- und 5-Sterne-Hotels in der Thermenregion, kaum ein entsprechendes Angebot‘. Einig waren sich alle Experten, dass das Nord-Burgenland ein ‚enormes Potential‘ habe, man jedoch viel mehr machen müsse. Der Abend klang bei Wein und Kulinarik sowie vertiefenden Gesprächen aus. Mehr Informationen hier.

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