Festspielhaus: Mit Tanz und Musik in die neue Saison

Festspielhaus: Mit Tanz und Musik in die neue Saison

17. Oktober 2018 – Das Festspielhaus St. Pölten präsentiert sich zum Start in die neue Spielzeit als international viel beachtetes Tanzhaus. Eine Weltpremiere, eine Europa-Premiere, zwei Premieren im deutschsprachigen Raum sowie sieben Österreich-Premieren bieten in der Saison 2018/2019 einen Querschnitt durch das Schaffen zeitgenössischer Tanzcompagnien von Havanna über Tel Aviv bis nach Sydney. Auch in der kommenden Spielzeit leistet das Festspielhaus einen für das internationale Tanzschaffen wertvollen Beitrag und fungiert als Koproduzent für vier ausgewählte Compagnien.



Brigitte Fürle stellt die neue Spielzeit unter das Motto „Leben/Überleben“. Momentaufnahmen des menschlichen Daseins, intensive (Grenz-)Erfahrungen, der unergründliche Kosmos des Zwischenmenschlichen und große Emotionen ziehen sich wie ein roter Faden durch das Programm der Saison.



José Montalvo’s Carmen(s)
Eine lebensbejahende Hymne an die Freiheit und eine Ode an die emanzipierte Frau ist die vibrierende Carmen-Interpretation des französischen Choreografen José Montalvo. Wer wäre Carmen heute? Alle Frauen, sagt der Choreograf und setzt ihre mystische Figur in den Plural. Nach klassischen Motiven von Bizet und Mérimée projiziert er in Carmen(s) die Eigenschaften seiner Heldin auf ein mehrköpfiges Frauenensemble – darunter die japanische Tänzerin Chika Nakayama. Ein veritabler Klassiker, den das Ballet Preljocaj noch nie in Österreich gezeigt hat, kommt mit „Roméo et Juliette“ am 24./25. November 2018 ans Festspielhaus. Angelin Preljocaj präsentiert eine alternative Leseart des wohl berühmtesten Liebesdramas.





Sidi Larbi Cherkaoui ist dem Festspielhaus-Publikum seit vielen Jahren als Schöpfer bahnbrechender Tanzkreationen ein Begriff. Begleitet von seinem Ballet Vlaanderen, dem er seit 2015 als Künstlerischer Leiter vorsteht, kehrt der flämisch-marokkanische Choreograf jetzt nach St. Pölten zurück und zeigt unter Mitwirkung des Tonkünstler- Orchesters diesmal ein sprichwörtlich märchenhaftes Kontrastprogramm aus dem klassischen Fundus.


Tonkünstler-Orchester Niederösterreich

In zwölf symphonischen Konzerten spannt das Tonkünstler-Orchester einen weiten Bogen von der Wiener Klassik bis hin zu russischen und französischen Klangwelten. Werke von Gustav Mahler, Gottfried von Einem, Béla Bartók, Kurt Weill oder Antonín Dvořák fehlen dabei ebenso wenig wie Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Richard Strauss und Erich Wolfgang Korngold. An drei Plugged-In-Abenden treffen die Tonkünstler auf Jazz- und Vokalkünstlerinnen und bestreiten musikalische Crossover-Konzerte. Fotos: © Festspielhaus St. Poelten

Programm des Festspielhaus St. Pölten 2018/19