Forbes Austria: Quotenfrauen und Spitzenjobs

Forbes Austria: Quotenfrauen und Spitzenjobs

26. November 2015 – Es gibt sie die Frauen, die an der Spitze von Unternehmen, weltweit agierenden Organisationen und auch in der Politik stehen, mächtig und höchst einflussreich, schreibt Heidi Aichinger im aktuellen Forbes Austria. Sie meint Sheryl Sandberg (Facebook), Christine Lagarde (IWF), Hillary Rodham Clinton (US-Präsidentschaftskandidatin), Mary Barra (CEO GM), Meg Whitman (CEO HP) und hierzulande etwa Brigitte Ederer (ÖBB Aufsichtsratschefin), Bettina Glatz-Kremsner (CFO Österreichische Lotterien) oder seit kurzem Edeltraud Hanappi-Egger als erste Rektorin der WU Wien – seit über 100 Jahren war diese Institution stets unter männlicher Führung und dabei keine Ausnahme. „Als Rolemodels für künftige Frauengenerationen sind sie unumstritten wichtig. Und in internationalen, global agierenden Unternehmen sind sie auffallend häufiger anzutreffen. “Global hilft”, sagt auch Sandra Babylon, Managing Director und Leiterin der Accenture Women Initiative für Deutschland, Österreich und Schweiz. “In einem globalen Unternehmen, in dem viele Kulturen involviert sind, merkt man viel häufiger, dass mehr Frauen im C-Level anzutreffen sind und dass auch Elternzeit für Männer, oder regelmäßige Homeoffice-Tage viel normaler sind als hier.” Mit “hier” ist der deutschsprachige Raum gemeint. 30 Jahre sei man hier hinter allen anderen zurück, sagt Isabelle Kürschner von Catalyst, einer internationalen Non-Profit-Organisation, die sich seit vielen Jahren für die Förderung von Frauen am Arbeitsplatz einsetzt. 30 Jahre hinterher – womit? Mit dem Ausleben von Stereotypen wie die “Vollzeit arbeitende Rabenmutter”, so Kürschner. Hier geht’s zum Online-Artikel. Fotos: © Elke Mayr für Forbes Austria