Projektmanagement: Zwischen Agilität, KI und Stabilität

Projektmanagement: Zwischen Agilität, KI und Stabilität

Teilnahmerekord. Österreichs größter Kongress für Projektmanagement stand am 30. Oktober ganz im Zeichen von Disruption, New Work und Künstlicher Intelligenz. Die rund 670 Kongressteilnehmer*innen erlebten einen Tag voller inspirierender Impulse, agiler Workshops und informativer Praxisbeispiele sowie viel Platz für Weiterbildung, Networking und Unterhaltung. Alle Fotos © pma/Ludwig Schedl.

Umbrüche: Eine Frage der Perspektive 

In seiner Eröffnungskeynote warf Zukunftsforscher Kai Gondlach einen Blick in die Kristallkugel: „Im nächsten Jahrzehnt stehen mehr Veränderungen an, als in den letzten 50 Jahren passiert sind.“ Und auf die Frage, wie man diese schwer vorhersehbare Zukunft managt, hat Kai Gondlach einen Tipp: „Es braucht mehr Toleranz gegenüber Fehlern, denn nur durch Fehler kann es auch Fortschritt geben.“

Volles Haus. Sold out! Mehr als 670 Projektmanager*innen aus ganz Österreich kamen ins Austria Center Vienna. Foto: pma | L. Schedl

Projektmanager*innen sind heute mit einer immer schnelleren und komplexeren Projekt- und Arbeitswelt konfrontiert. Gab es früher in Projekten klare Zielsetzungen und Pläne, sind die Planungszyklen heute wesentlich kürzer. All das bedingt neben den klassischen auch immer mehr agile Methoden im Projektmanagement. „Wichtig ist es, dass etablierte und neue Methoden nicht gegeneinander ausgespielt werden. Hier gilt es, den richtigen Mix zu finden“, so Brigitte Schaden, pma-Präsidentin von Projekt Management Austria und Gastgeberin des Kongresses.

„Es sind immer noch die menschlichen Fähigkeiten wie Kreativität, Empathie und Kommunikation, die Projektmanager*innen von Robotern unterscheiden.“ pma-Präsidentin Brigitte Schaden

Österreichs wohl bekanntester Kybernetiker und KI-Pionier Robert Trappl über  den Hype um Künstliche Intelligenz. Foto: pma | L. Schedl

Hans-Joachim Gergs, Universität Erlangen: Was Unternehmen von James Bond lernen können. Foto: pma | L. Schedl

Susanna Wiesender, Wiesender Personal Counseling, über ‚7 Warnsignale am Weg zur Agilität‘. Foto: pma | L. Schedl

Günter Steinbauer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Wiener Linien über Projektmanagement für den Wiener U-Bahn-Bau.

Martin WiedenbauerWMWP Rechtsanwälte : ‚Wenn der Roboter entscheidet, wer achtet auf die Regeln im Projektmanagement?‘

Felix Häusler,  CEO/Mitgründer Grape: ‚Werden Chats die Email ersetzen? Agiles Projektmanagement mit Messengern‘. Foto © pma | L. Schedl

Humor hilft immer, so Kabarettist Hosea Ratschiller. Er sorgte für den humoristischen Abschluss. Foto: pma | L. Schedl

Projekt Management Austria ist mit rund 1.300 Mitgliedern die größte österreichische Projektmanagement-Vereinigung und fungiert auch als IPMA-Zertifizierungsstelle für Projektmanager*innen. Mehr Informationen hier.

Join the Network! pma young crew, die Plattform für junge Projektmanager*innen hatte viel Spaß am pmafocus19. Foto © pma | L. Schedl

Ein Schirm für stürmische Zeiten! Den pma-Resilienz-Regenschirm als kleines Dankeschön für das Feedback. Foto © pma | L. Schedl

Ein großes Bravo an das pma-Event-Team. Foto: pma | L. Schedl

Ein besonderer Dank an die wunderbare Moderatorin Karin Bauer, Der Standard, sowie an Sponsoren, Messe-Aussteller und Medienpartner.

Und nach dem pmafocus 2019 ist vor dem pmafocus20 – Back to the Roots; 14. Oktober 2020.