PROPAK-Branche vereinbart Corona-Notfall-Arbeitszeitmodell

PROPAK-Branche vereinbart Corona-Notfall-Arbeitszeitmodell

PROPAK Branche sichert Grundversorgung. Gemeinsam mit der Gewerkschaft hat man ein Corona-Notfall-Arbeitszeitmodell zur Sicherung von Standorten und Arbeitsplätzen vereinbart.

„Das Corona-Notfall-Arbeitszeitmodell ermöglicht Lösungen auf der betrieblichen Ebene,“ PROPAK-Obmann Georg-Dieter Fischer

Lieferketten müssen funktionieren

Produkte aus Papier und Karton, allen voran Verpackungen und Hygienepapierwaren, sind in der Corona-Krise unverzichtbar für die Versorgung der Menschen mit lebensnotwendigen Gütern, wie Lebensmittel, Medikamente, Hygieneartikel oder andere Waren des täglichen Bedarfs. PROPAK Unternehmen unterstützen derzeit mit voller Kraft ihre Kunden entlang der gesamten Supply Chain, damit die Lieferketten bis zu den Konsument/innen nicht abreißt.

Verpackungen aus Karton für Obst und Gemüse

PROPAK = versorgungsrelevant

Damit das auch so bleibt, schließt sich die PROPAK dem Appell von Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer an, dass Industrie, Gewerbe und notwendige Dienstleistungen in Betrieb bleiben müssen. Für die Versorgungssicherheit heute und die Lebensgrundlage von morgen. „Dort, wo produziert werden darf, muss auch weiterproduziert werden, unter Beachtung aller möglichen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen zum Schutz der Beschäftigten. Denn nur das hält die Versorgung im Land aufrecht,“ so Georg-Dieter Fischer.

„Firmen benötigen jetzt rasche Information über Hilfspakete und gleichzeitig müssen sie ihre Beschäftigten schützen“, Martin Widermann, PROPAK-Geschäftsführer

Corona-Notfall-Arbeitszeitmodell

Die Corona-Notfall-Vereinbarung von Fachverband PROPAK und der Gewerkschaft GPA-djp ermöglicht temporär Lösungen auf der betrieblichen Ebene, mit denen auf die Volatilität im Auftragseingang durch flexible Arbeitszeitgestaltung reagiert werden kann. Im Gegenzug bieten die Arbeitgeber eine Arbeitsplatzgarantie in Form eines Kündigungsschutzes analog zur Kurzarbeit.