|   22.04.2026

woom meets Wellpappe

Österreichs Wellpappenindustrie kämpft mit Kostendruck und verschärftem Marktumfeld. Das Jahr 2025 war geprägt von volatilen Rohstoffpreisen, hohen Energiekosten und einer gedämpften Konsumlaune, so das Forum Wellpappe Austria in seiner Bilanzpressekonferenz.

Horst Santner, Wellpappe Austria, Marcus Ihlenfeld, CO-Founder woom bikes Stephan Kaar, Forum Wellpappe Austria. Foto © com_unit/APA/Tanzer

Die Lage bleibt angespannt. Die stabile Nachfrage nach Wellpappe-Verpackungen ist erfreulich, aber die Kosten gehen nach oben, berichtet Stephan Kaar, Sprecher des Forum Wellpappe Austria. Das Produktionsvolumen sank um 1,6 Prozent auf 709 Mio. Quadratmeter, der Umsatz konnte mit 509 Mio. Euro ein minimales Plus von 0,7 Prozent erreichen.

Unser Produkt ist ein Vehikel, um Freude am Radfahren und klimafreundlicher Fortbewegung zu verbreiten, sagt woom bikes Co-Founder Marcus Ihlenfeld. Und wir wollen unseren Kindern Rädern anbieten, die unter fairen Bedingungen hergestellt wurden. Foto © com_unit/Hörmandinger

Die Wellpappe-Branche ist ein attraktiver Arbeitgeber, sagt Horst Santner vom Forum Wellpappe Austria. Doch auch hier setzen die anhaltend hohen Personalkosten unsere Betriebe massiv unter Druck. Allein in den vergangenen fünf Jahren sind die Gehälter um insgesamt 27 Prozent gestiegen. Das können wir durch Produktivitätssteigerungen bei weitem nicht wettmachen.

Preisrallye bei Energie, Rohstoffen und Logistik. Für 2026 erwartet die Wellpappe-Branche weiteren Druck. Wir sehen eine Preisrallye bei Energie, Rohstoffen und Logistik, getrieben durch internationale Krisen. Die kommenden Monate sind schwer kalkulierbar. Dank starker regionaler Lieferketten und hoher Recyclingquoten ist die Versorgung aktuell gesichert, betont der Branchensprecher.

Das Fachmagazin REGAL berichtet.

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